Mo

22

Jun

2015

Was es für Bewerber während des Post-Streiks zu beachten gilt

In der nun mittlerweile dritten Woche des Post-Streiks ist laut Medienangaben noch immer kein Ende in Sicht.

 

Was bedeutet das für Bewerber?


Zunächst ist wichtig zu wissen, dass die in Stellenangeboten genannte Fristen unbedingt trotzdem eingehalten werden müssen. Im Folgenden lesen Sie 3 Tipps, wie Ihre Bewerbung trotz Streik zuverlässig beim Empfänger ankommt:

 

1) Fragen Sie beim Arbeitgeber telefonisch nach, ob die Möglichkeit besteht, Ihre Bewerbung per E-Mail zu versenden. Dies ist nicht nur zeitgemäßer, sondern auch schneller.


2) Werfen Sie die Bewerbungsmappe beim Arbeitgeber in den Briefkasten oder geben Sie die Unterlagen, je nach Branche und Unternehmensgröße, persönlich ab. Möglicherweise kommen Sie so  direkt mit einem wichtigen Ansprechpartner oder potentiellen zukünftigen Kollegen ins Gespräch.


3) Die Möglichkeit, die Bewerbung per E-Mail zu übermitteln besteht nicht? Sie bewerben sich deutschlandweit und können die Bewerbung nicht persönlich abgeben? Dann informieren Sie sich über andere Zusteller oder nutzen den Service der Deutschen Post im Internet über Versandalternativen: https://www.deutschepost.de/de/s/streikinfos.html

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Do

04

Jun

2015

Was weiß der Personalchef über Sie?

Meinen heutigen Beitrag möchte ich damit beginnen, Ihnen folgende Frage zu stellen:
Was weiß der Personalchef über Sie?


Einige von Ihnen mögen sich jetzt wundern.  „Was soll der Personalchef von mir wissen? Vermutlich diejenigen Informationen, die ich ihm in meiner Bewerbungsmappe über mich zur Verfügung stelle.“ Die meisten von Ihnen werden allerdings schon einen Schritt weiter denken. Denn das Gerücht, dass Personaler heutzutage intensive Onlinerecherche betreiben, hält sich schon seit einigen Jahren hartnäckig. Doch was ist tatsächlich dran?


Viele im Internet veröffentlichte Studien belegen tatsächlich, dass deutlich über die Hälfte der Personaler den Namen des Bewerbers bei Suchmaschinen wie Google und Bing eingibt, aber auch soziale Netzwerke wie Facebook, Xing oder LinkedIn nutzt, um vor dem Vorstellungsgespräch Informationen über den Bewerber zu sammeln.


Arbeitsrechtlich gesehen, ist dies übrigens zulässig, da die Daten im Internet offen zugänglich sind und dieser Zugang im Regelfall vom Bewerber selbst ermöglicht wird, indem er die Daten preisgegeben und/oder der Veröffentlichung bewusst zugestimmt hat. Im Regelfall schreibe ich deswegen, weil natürlich auch Dritte, beispielsweise Ihr Sportverein oder Ihre Freundin Daten oder Fotos im Internet von Ihnen zur Verfügung stellen können. Während der Fußballverein eine offizielle Zustimmung benötigt, werden solche „Veröffentlichungen“ im Freundeskreis oft lockerer gehandhabt und „Selfies“ von der letzten Party oder Verlinkungen auf Fotos oder an Orten häufig ohne die ausdrückliche Zustimmung der Einzelpersonen erstellt – sofern die Privatsphäreeinstellungen dies zulassen.


Daher gebe ich Bewerbern immer zwei „goldene Regeln“ an die Hand:


1) Überprüfen Sie Ihre Privatsphäreeinstellungen bei Facebook & Co. Sollten Sie private Fotos hochladen, achten Sie darauf, dass diese nicht für Fremde, sondern nur für Ihre Freunde und Bekannte sichtbar sind.


2) Googeln Sie sich selbst! Schauen Sie nach, was man in den großen Suchmaschinen findet, wenn man Ihren Namen eingibt. Sie finden Fotos oder Informationen, die Sie nicht veröffentlicht haben wollen? Entfernen Sie die Inhalte oder sorgen Sie dafür, dass diese entfernt werden. Datenschutz ist Ihr Bürgerrecht!


Aber welche Daten sind „gut“ und welche „schlecht“? Ist es in der heutigen Zeit nicht verdächtig, wenn über eine Person überhaupt keine Informationen aufgefunden werden können?


Tatsächlich kann eine positive und seriöse Selbstdarstellung, beispielsweise auf einem Xing-Profil, bei der Arbeitssuche von Vorteil sein. Sie blicken dem Personaler mit einem freundlichen Lächeln entgegen und die im Lebenslauf angegebenen Daten stimmen mit denen im Xing-Profil überein? Damit sammeln Sie sicherlich Pluspunkte.


Was Sie unbedingt vermeiden müssen, sind Darstellungen von Drogen- oder Alkoholmissbrauch, auch derbe, beleidigende Kommentare sollten nicht unter Ihrem Namen aufrufbar sein. Ebenso sollten Sie persönliche Einstellungen oder politische Haltungen nicht unbedarft Preis geben. Achten Sie weiterhin nicht nur in Ihren Bewerbungsunterlagen, sondern auch wenn Sie Kommentare und Beiträge im Internet veröffentlichen auf Gründlichkeit, korrekte Rechtschreibung und Grammatik.


Zu guter Letzt gebe ich Bewerbern den Rat, vor dem Vorstellungsgespräch den Spieß umzudrehen: Informieren Sie sich vorab nicht nur intensiv im Internet über Ihren potenziellen künftigen Arbeitgeber, gehen Sie auch auf die Suche nach Ihrem Gesprächspartner. Oftmals ist es hilfreich gegen aufkommende Nervosität, wenn Sie schon ein „Bild“ Ihres Ansprechpartners im Kopf und sich vor Augen geführt haben, dass Ihr Gegenüber auch „nur ein Mensch“ ist.

Mo

25

Mai

2015

6 Tipps, wie Sie garantiert NICHT zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden ;-)

 

 

In vielen Unternehmen sitzen Recruiter und Personaler, die Tag für Tag stapelweise Bewerbungen zugeschickt bekommen. Im Folgenden lesen Sie, welche 6 Fehler Sie begehen müssen, damit Ihre Bewerbung auf direktem Wege im Papierkorb landet:


1) Es beginnt schon bei Ihrer E-Mailadresse: Sicherlich freut sich die Personalabteilung über Zusendungen von Kuschelbärchen@gmx.de oder Dortmund-Fan@fussballwelt.de. Für Bewerbungen sollten dies aber nicht Ihre bevorzugten Absenderadressen sein. Ich empfehle, eine E-Mailadresse bei einem bekannten Provider zu verwenden, die zudem den eigenen Vor- und Nachnamen beinhaltet.


Extra-Tipp: Einige meiner Kunden haben mir berichtet, dass sie für den Bewerbungsprozesse eine extra E-Mailadresse eingerichtet haben. Dies hat den Vorteil, leichter den Überblick zu bewahren, und empfiehlt sich insbesondere für Personen, die viele E-Mails und viel Spam/Werbung erhalten.
Bei Bewerbungen mit der Post empfiehlt es sich, auf jeden Fall Umschläge mit Fenstern und eine gedruckte Absenderzeile zu verwenden. Sollten Sie Umschläge ohne Fenster verwenden, so achten Sie auf eine gut lesbare Handschrift und die Vollständigkeit des Absenders.


2) Benutzerfreundlichkeit und Übersichtlichkeit: Da sie Tag für Tag viele Bewerbungen erhalten, klagen viele Personaler über Zeitdruck. Wollen Sie dem Recruiter noch zusätzlich Zeit stehlen, oder ihn dazu verlocken, direkt den „löschen“-Button zu klicken, dann hängen Sie in einer E-Mail am besten Anschreiben, Deckblatt, Lebenslauf sowie alle Zeugnisse einzeln an.

Wollen Sie Ihren künftigen Arbeitgeber von Anfang an von Ihrem Ordnungssinn und Ihrer strukturierten Arbeitsweise überzeugen, empfehle ich Ihnen, Ihre Bewerbungsmappe als 1 PDF-Dokument zu versenden, welches sich mit einem Klick öffnen, sichten bzw. ausdrucken lässt.

 

Achten Sie sowohl bei schriftlichen als auch bei E-Mailbewerbungen auf die richtige Reihenfolge Ihrer Dokumente. Hier gilt die Faustregel, dass Sie zunächst Anschreiben, Deckblatt und Lebenslauf, anschließend die Zeugnisse chronologisch rückwärts anordnen, wobei Sie mit dem neuesten Arbeitszeugnis beginnen, ehe Zertifikate und Zeugnisse von Aus- und Weiterbildungen folgen.

 

Extra-Tipp: Je nachdem, wie geradlinig Ihr Lebenslauf verlaufen ist und welche Aspekte Sie herausstellen wollen, empfiehlt sich auch eine andere, individuelle Anordnung Ihrer Qualifikationsnachweise. Zögern Sie nicht, mich bei Unsicherheiten und Fragen zu diesem Thema zu kontaktieren.

 

3) Wer sein Biologiestudium mit Schwerpunkt Bombologie (für Laien: Hummelforschung!) nach 5 Semestern abgebrochen hat, um stattdessen eine Ausbildung im Bereich Groß- und Außenhandel zu absolvieren, entscheidet sich häufig dafür, die Hummeln aus dem Lebenslauf zu verbannen und eine zweijährige Lücke zu hinterlassen, in der Hoffnung, dass diese nicht weiter auffallen wird. Lücken im Lebenslauf sind jedoch ein absolutes No-Go! Besser: berufliche Stationen offen und ehrlich darstellen und/oder ggf. mit parallel ausgeführten passenderen Beschäftigungen (Nebenjobs, Ehrenämtern) kaschieren.

Gerne überlege ich mir mit Ihnen gemeinsam, wie so etwas in Ihrem Lebenslauf aussehen könnte.

 

4) Briesciehtn Sdiuten zoflgue ist es eaglt in wlceehr Rhenfeigole die Bastuchebn eenis Wroets adenregont snid. Es ist nur wcitihg, dsas der etrse und Ltztee Bustahbce an der reichgitn Seltle sheetn.

 

Dennoch sollten Sie das Gehirn eines Empfängers nicht ausgerechnet bei einer Bewerbung herausfordern. Korrekte Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung ist in Bewerbungen oberste Pflicht! Lassen Sie daher nach dem 4-Augen-Prinzip auf jeden Fall noch jemanden über Ihre Bewerbung schauen, bevor Sie diese versenden. Für diesen Service stehe ich Ihnen selbstverständlich auch jederzeit zur Verfügung.

 

5) „Mit großem Interesse habe ich Ihr Stellenangebot gelesen“. Mit dieser Standardfloskel beginnt vermutlich jedes zweite Anschreiben.
Für mehr Erfolg im Bewerbungsprozess zeigen Sie Ihrem künftigen Arbeitgeber, dass Sie sich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt und sich für die Bewerbung Zeit genommen haben. Gerne unterstütze ich Sie bei perfekt auf Stelle und Unternehmen zugeschnittenen Bewerbungsanschreiben.

 

6) Ihr schiefes Grinsen im Vorder- und den schiefen Turm von Pisa im Hintergrund?!
Urlaubsfotos und sonstige private Schnappschüsse haben in Ihrer Bewerbung nichts verloren. Von „Automatenfotos“ rate ich ebenso ab wie davon, „einfach das biometrische Foto, das man ja ohnehin schon hat“ oder das übriggebliebene Bewerbungsfoto von der Ausbildungssuche 1995 für die Bewerbungsmappe zu verwenden.

 

Lassen Sie in jedem Fall ein neues, professionelles Bewerbungsfoto erstellen! Tipps, worauf Sie beim Foto-Shooting achten sollten, finden Sie auf dieser Webseite oder erhalten Sie – auch telefonisch – bei professionellen Bewerbungsfotografen.

 

 

Fazit: Nehmen Sie sich Zeit und setzen Sie sich mit dem Thema „Bewerbung“ ausgiebig auseinander; scheuen sich bei Unsicherheiten und Fragen nicht, über info@Ihre-erfolgreiche-Bewerbung.de Kontakt zu mir aufzunehmen.


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Mo

09

Feb

2015

Diskriminierung im Bewerbungsverfahren


Kennen Sie das? Sie bringen für eine Stellenanzeige Ihrer Auffassung nach alle erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten, die notwendigen Qualifikationen und Berufserfahrung mit - und trotzdem erhalten Sie schon nach kurzer Zeit eine Absage, ohne dass es überhaupt zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch gekommen ist? Sie haben den Verdacht, dass das mit Ihrem Alter, Ihrer Herkunft oder Ihrem Geschlecht zusammenhängt?

 

Natürlich ist es sehr wichtig, sich von einzelnen Absagen nicht entmutigen zu lassen und sich selbst bzw. die eigenen Bewerbungsunterlagen noch einmal gründlich unter die Lupe zu nehmen, bevor man dem potenziellen Arbeitgeber Voreingenommenheit unterstellt. Und dennoch erlebe ich in meinem Alltag als Jobcoach immer wieder, dass BewerberInnen über 50 aufgrund ihres Alters oder junge Frauen aufgrund vorhandener oder zukünftiger Kinder im Bewerbungsprozess diskriminiert werden. Somit ist Diskriminierung in der Arbeitswelt, auch nach der Einführung des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes (AGG) im Jahr 2006, leider nach wie vor ein Thema, dem wir alle die nötige Aufmerksamkeit und Sensibilität entgegenbringen sollten. 

 

Bereits bei der Ausschreibung von vakanten Stellen kommt es häufig zu Diskriminierung, beispielsweise wenn Angaben über das Geschlecht, die Muttersprache oder das Alter des gesuchten Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin gemacht werden. Im nächsten Schritt des Rekrutierungsverfahrens, in der Bewerbungsphase, ist die Diskriminierung nach Angaben der Antidiskriminierungsstelle des Bundes am stärksten.

 

Um Diskriminierung im Bewerbungsverfahren zu verhindern, initiierte die Antidiskriminierungsstelle zusammen mit dem Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit ein Projekt, in welchem Bewerbungsunterlagen weitgehend anonymisiert werden, sodass sie lediglich Auskunft über die fachliche Qualifikationen eines Bewerbers, nicht aber über dessen Geschlecht, seine Herkunft oder ein anderes potenzielles Diskriminierungsmerkmal verraten. Bei der Veröffentlichung der Projektergebnisse im Jahr 2012 wurde deutlich, dass die Chancengleichheit durch die Anonymisierung der Bewerbungsunterlagen signifikant erhöht wurde.

 

Alle Infos zum Pilotprojekt finden Sie hier.

 

Gerne berate ich Sie ganz individuell zu diesem Thema und liefere Ihnen Ideen und Tipps, wie Sie mit Ihren persönlichen potenziellen Diskriminierungsmerkmalen in Anschreiben und Lebenslauf umgehen könnten, um dadurch Ihre Chancen im Bewerbungsprozess zu erhöhen.

Mo

26

Jan

2015

„Bilder sagen mehr als tausend Worte.“

„Bilder sagen mehr als tausend Worte.“

Diesen Satz haben Sie sicherlich auch schon des Öfteren gelesen. Da Fotos und Bilder unsere Emotionen stark beeinflussen und der Mensch tatsächlich höchst selten rein rational handelt, ist ein gelungenes Bewerbungsfoto für Ihre erfolgreiche Bewerbung unverzichtbar. Auch wenn Sie nach dem Allgemeinen Gleichstellungsgesetz (AGG) nicht dazu verpflichtet sind, Ihrer Bewerbungsmappe ein Foto von sich beizulegen, und dies in anderen Ländern teilweise sogar ausdrücklich untersagt ist, wollen sich deutsche Arbeitgeber nach wie vor ein Bild von den Bewerberinnen und Bewerbern machen.

Setzen auch Sie daher auf ein aussagekräftiges und aktuelles Foto (dieses sollte nicht älter als 6 Monate sein)! Bei der Erstellung Ihres Bewerbungsfotos sollten Sie verschiedene Aspekte beachten, beispielsweise die richtige Kleiderwahl, aber auch die Wahl des richtigen Fotografen, denn Urlaubschnappschüsse oder in Automaten geschossene Fotos sind für Bewerbungsunterlagen tabu!

Worauf sollte ein guter Bewerbungsfotograf Wert legen, worauf sollten Sie selbst am Tag des Fototermins achten und was macht eigentlich ein gelungenes Bewerbungsfoto aus? Diese Fragen habe ich Jürgen Gemmrich von Fotostudio 4 in Marbach gestellt:

Sarah Häußler: Herr Gemmrich, was macht für Sie als Fotograf ein gelungenes Bewerbungsfoto aus?

Jürgen Gemmrich: Ein gelungenes Bewerbungsfoto soll etwas über den Bewerber ausdrücken. Das Wesen des Menschen, seine für Ihn typischen Charaktereigenschaften sollten herausgearbeitet werden.

Sarah Häußler: Welche Tipps haben Sie für Ihre Kunden, worauf sollten diese am Tag des Fototermins achten? Was gilt es zu vermeiden?

Jürgen Gemmrich: Auf keinen Fall sollte man Bewerbungsfotos am Morgen nach einer rauschenden Party machen lassen, genauso sind Stress und körperliche Erschöpfung kontraproduktiv. Es ist auf jeden Fall förderlich, wenn man ausgeschlafen ist, vielleicht noch einen schönen Spaziergang an der frischen Luft machen konnte. Oft lohnt sich ein Friseurbesuch, oder vielleicht der Besuch bei einer Kosmetikerin. Auch die richtige Wahl der Kleidung ist von Bedeutung: Keine auffälligen Muster oder allzu schrille Farben. Kurzum, man sollte sich einfach gut fühlen und mit seinem Äußeren zufrieden sein.

Sarah Häußler: Gibt es bei Bewerbungsfotos einheitliche, über Jahre hinweg gültig Standards oder auch so etwas wie  "Modeerscheinungen"? Wem raten Sie zu was?

Jürgen Gemmrich: Natürlich gibt es in der Fotografie Modeerscheinungen, z.B. war es in jüngster Zeit oft zu sehen, dass Fotos im Bereich der Haare stark angeschnitten waren, um das Gesicht stärker in den Fokus zu rücken. Dies ist natürlich Geschmacksache  - aber es gilt: was auffällt und der Aussagekraft dienlich ist, darf auch gezeigt werden. Genauso hat ein schönes schwarz-weiß Foto eine ganz eigene Ausstrahlung und kann z.B. für eine Bewerbung in kreativen Berufen für besondere Beachtung sorgen.

Sarah Häußler: Was unterscheidet das Bewerbungsfoto eines 16-jährigen Schulabgängers von dem einer Führungskraft im besten Alter?

Jürgen Gemmrich: Ein Unterschied besteht beispielsweise in der Wahl des Hintergrunds: dieser sollte beim Schulabgänger eher neutral gehalten werden, bei der Führungskraft hingegen kann gerne ein zum Business passender Hintergrund gewählt werden.

Sarah Häußler: Welches Format und welche Größe empfehlen Sie bei Bewerbungsfotos?

Jürgen Gemmrich: Format und Größe des Bewerbungsfotos ist wesentlich auch von der übrigen Gestaltung der Bewerbung abhängig. Es muss zum Gesamteindruck der Bewerbungsmappe oder des Bewerbungsschreibens passen. Wer sein Foto gerne beim Lebenslauf platzieren möchte, ist mit einer Standardgröße von 4,5x6 cm gut beraten. Wer sich gerne etwas aus der Masse abheben möchte, dem empfehle ich gerne mal ein quadratisches Format. Das ist nicht alltäglich und fällt dadurch schon mal aus der Reihe. Und Auffallen ist auf jeden Fall schon mal positiv.

Fehlt auch Ihrer Bewerbung noch ein aussagekräftiges und aktuelles Bewerbungsfoto? Sie sind unsicher, welche Kleiderwahl für ein Bewerbungsfoto in Ihrem Berufsfeld angemessen ist? Sie haben  Fragen zur richtigen Platzierung Ihres Fotos in Ihren Unterlagen?

Weitere Auskünfte erteile ich Ihnen gerne auf gewohntem Wege und Herr Gemmrich von Fotostudio 4 steht Ihnen bei der Erstellung Ihres individuellen Fotos mit Rat und Tat zur Seite: www.fotostudio-marbach.de

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