So

23

Okt

2016

Ausbildungs-Special (Teil 6/6): Vorstellungsgespräch, Einstellungstests, Assessementcenter & Co.

In den vorangegangenen Teilen des Ausbildungs-Specials haben Sie erfahren, was eine erfolgreiche Bewerbung ausmacht. Mit einer ansprechenden und fehlerfreien Bewerbungsmappe stehen Ihre Chancen gut, vom Ausbildungsunternehmen zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Folgendes kann Bewerber hier erwarten:

 

Im Vorstellungsgespräch:

  • Begrüßung, Vorstellung, Erläuterung zum Ablauf des Gesprächs
  • Fragen zum Bewerber bzw. zum Lebenslauf des Bewerbers
  • Fragen zur Eignung des Bewerbers für den angestrebten Ausbildungsberuf
  • Fragen nach dem Berufsziel bzw. den Berufsvorstellungen
  • Informationen über den Betrieb
  • Rahmenbedingungen der Ausbildung/Vertragsinhalte
  • Informationen zum weiteren Verfahrensverlauf & Verabschiedung

Im Eignungstest:

  • Intelligenztests
  • Fertigkeiten- und Kenntnistest
  • Persönlichkeitstest
  • Power- oder Niveautest
  • Geschwindigkeitstest
  • Psychomotorischer Test (wird überwiegend im gewerblich-technischen Bereich eingesetzt)

Im Assessment-Center:

  • Test
  • Gruppenarbeit
  •  Gruppengespräch/Gruppendiskussion
  •  Interview
  •  Rollenspiele
  • Kurzvortrag/Präsentation
  • Klassiker: Postkorbübung

 

Gerne unterstütze ich Sie bei Ihrer persönlichen Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche, Tests oder ein Assessment-Center.

- Ihre Sarah Wochelen -

 

 

 

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Mo

17

Okt

2016

Ausbildungs-Special (Teil 5/6): Bewerbungsmappe für Azubis - Das Anschreiben

Zu einer vollständigen Bewerbungsmappe gehört auch ein aussagekräftiges Anschreiben. Damit Sie auf der Ausbildungssuche mit Ihrem Anschreiben Erfolg haben, sollten Sie auf folgende Punkte achten:

 

  • Form/Formatierung: Das Anschreiben sollte wie ein Brief formatiert sein, das heißt, es sollte Adress- und Absenderzeile, Ort + aktuelles Datum enthalten. Adress- und Absenderzeile sollten so formatiert sein, dass Sie im Falle des Postversands im Fenster eines Umschlags zu sehen sind.
  • Ansprechpartner: in der Regel wird in der Stellenanzeige ein Ansprechpartner genannt. Wenn nicht, versuchen Sie diesen beispielsweise auf der Unternehmenshomepage zu ermitteln, um ihn/sie persönlich anschreiben zu können.
  • Formelles: Am Ende drücken Sie aus, dass Sie sich über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch freuen und schließen mit Grußformel, Unterschrift und dem Hinweis auf Anlagen.

Inhalt: versuchen Sie folgende Fragen in Ihrem Anschreiben zu beantworten:

  • Warum bewerbe ich mich ausgerechnet bei diesem Unternehmen um einen Ausbildungsplatz?
  • Warum habe ich mich für diesen Ausbildungsberuf entschieden? Was reizt mich daran? Welche Arbeitsfelder kenne ich und interessieren mich besonders?
  • Was qualifiziert mich für diesen Ausbildungsberuf? Welche Qualifikation (z. B. Schulabschluss) und welche Erfahrungen (z. B. aus Praktika, Ehrenamt oder Freizeit) kann ich einbringen?
  • Welche persönlichen Stärken habe ich und wieso passen diese besonders gut zum angestrebten Berufsbild?

 

Gerne unterstütze ich Sie bei der Erstellung Ihres individuellen Anschreibens.

- Ihre Sarah Wochelen -

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Mo

10

Okt

2016

Ausbildungs-Special (Teil 4/6): Bewerbungsmappe für Azubis - Der Lebenslauf

Folgende Checkliste soll einen Überblick bieten, welche wichtigen Bestandteile, Informationen und Daten ein Lebenslauf enthalten soll, wenn Sie bei der Ausbildungssuche erfolgreich sein wollen:

 

  • Vollständiger Name
  • Geburtsdaten
  •  Staatsangehörigkeit
  •  Besonderheit - umstritten, aber bei jugendlichen Bewerbern tatsächlich häufig gewünscht oder sogar verlangt: Die Angabe der Namen von Eltern und Geschwister sowie deren Berufe
  • Besuchten Schule(n)
  • Erworbene Schulabschlüsse
  • Praktika
  • Nebenjobs
  • Engagement in Vereinen, AGs etc.
  • Sprachkenntnisse
  • EDV-Kenntnisse
  • Ggf. Führerscheine
  • Interessen
  • Professionelles Bewerbungsfoto
  • Vollständige Kontaktdaten
  • Ort, Datum & Unterschrift, um die Richtigkeit der angegebenen Daten zu bestätigen

 

Wichtig ist, dass Ihr Lebenslauf keine Rechtschreib- oder Tippfehler enthält und ansprechend gestalten ist.

Sehr gerne unterstütze ich Sie bei der Erstellung Ihres persönlichen Dokuments.

 

 

- Ihre Sarah Wochelen -

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Di

04

Okt

2016

Ausbildungs-Special (Teil 3/6): Die Ausbildungsplatzsuche

In der letzten Woche beschäftigte sich das Ausbildungs-Special mit der Berufsorientierung. Wer diesen Prozess erfolgreich gemeistert hat und sich für einen (oder mehrere?) Ausbildungsberuf entschieden hat, für den beginnt jetzt die aktive Suche nach einem ausbildenden Unternehmen.

 

Dafür empfehle ich folgende Möglichkeiten:

 

        Persönliches Umfeld

Oft hilft es, sich bei der Suche zunächst in seiner Stadt oder im Landkreis umzuschauen. Welche Unternehmen sind angesiedelt? Sind mir davon einige eventuell bereits bekannt, sei es durch Ferienjobs, Einkäufen, der letzten Gewerbeschau, vom Ausbildungstag oder weil der Nachbar dort arbeitet? In diesem Fall bietet es sich an, auf der Unternehmenshomepage zu recherchieren, ob das Unternehmen im gewünschten Beruf ausbildet und/oder Kontakt mit Ansprechpartnern aufzunehmen.

 

        Ausbildungsmessen & Ausbildungstage

In vielen Städten gibt es Ausbildungsmessen, auf denen sich regionale Ausbilder präsentieren. Diese sind eine gute Gelegenheit, sich einen Überblick zu verschaffen, mit Ausbildern und Auszubildenden ins Gespräch zu kommen, erste Kontakte zu knüpfen. Dabei kann es nicht schaden, bereits eine Bewerbungsmappe im Gepäck zu haben!

Viele Regionen veranstalten auch Ausbildungstage, an denen Schüler vom Unterricht freigestellt werden, um ausbildende Unternehmen zu besuchen und besichtigen. Diese bieten an diesem Tag erste Einblicke in die angebotenen Ausbildungsberufe, die Möglichkeit sich in kleineren Aufgaben auszuprobieren und mit Auszubildenden des Betriebs zu sprechen.

Über Ausbildungsmessen informieren in der Regel regionale Tageszeitungen (auch online! ) und Institutionen wie die Agentur für Arbeit oder die IHK und die Handwerkskammer.

 

        Institutionen

Einrichtungen wie die Industrie- und Handelskammer (IHK), die Handwerkskammer und die Arbeitsagentur stehen in Kontakt mit Unternehmen, die noch Auszubildende suchen, und helfen bei der Vermittlung. Ausbildungsplatzangebote und Informationen zu Öffnungszeiten und Ansprechpartnern finden sich auf den jeweiligen Internetauftritten.

 

        Zeitungen

Regionale und überregionale Zeitungen drucken in der Regel in den Wochenendausgaben Stellenangebote ab, auch Ausbildungsplatzangebote. Häufig gibt es auch extra Beilagen zum Thema Ausbildung, mit Informationen über Betriebe und offenen Stellen.

Wer regelmäßig eine Tageszeitung liest, findet oft auch in Artikeln Hinweise auf ausbildende Unternehmen.

 

        Internet

Selbstverständlich gibt es auch im Internet zahlreiche Ausbildungsplatzbörsen. Zu den größten zählen die der IHK und der Arbeitsagentur. Über Suchmaschinen kann man viele weitere entdecken, z. B. branchenspezifische oder regionale Börsen.

 

Gerne unterstütze ich Sie mit einer persönlichen Beratung bei der Ausbildungsplatzsuche. 

- Ihre Sarah Wochelen -

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Mo

26

Sep

2016

Ausbildungs-Special (Teil 2/6): Welche Ausbildung passt zu mir?

Das erste eigene Geld verdienen, erste Praxiserfahrungen in einem Beruf sammeln…viele Schüler sind motiviert, direkt nach dem Schulabschluss eine Ausbildung zu absolvieren. Ich erlebe es jedoch häufig, dass in den Schulen nicht ausreichend über die Vielzahl an Berufsbildern informiert wird und Schüler sehr selten bereits konkrete Vorstellungen über einen möglichen Ausbildungsberuf entwickelt haben. Welche Berufsbilder gibt es und vor allem: Welcher Ausbildungsberuf passt zu mir? Um diese zentrale Frage geht es im heutigen Ausbildungs-Special.

 

Berufsbilder:

In Deutschland gibt es allein im dualen Ausbildungssystem über 340 Berufsbilder. Dazu kommen noch zahlreiche weitere Berufe, die man z. B. in rein schulischen Ausbildungen erlernen kann. Daher ist es sinnvoll, sich zu Beginn der Ausbildungssuche einen Überblick zu verschaffen. Dies gelingt z. B. auf der Seite "Planet Beruf", wo alle Ausbildungsberufe von A wie AltenpflegehelferIn bis Z wie ZweiradmechatronikerIn gelistet und beschrieben werden:

http://planet-beruf.de/schuelerinnen/mein-beruf/berufe-von-a-z/

Ähnlich aufgebaut ist auch das Buch „Beruf Aktuell“, das von der Agentur für Arbeit jährlich aktualisiert wird und über die Arbeitsagentur zu beziehen bzw. auch online abrufbar ist: https://www.arbeitsagentur.de/web/content/beruf-aktuell

 

Selbstreflexion

Wichtig ist es auch, sich Fragen zu seiner Person, zu seinen Interessen und Vorlieben zu stellen: Was kann ich besonders gut? Wo liegen meine Stärken? Welche Tätigkeiten, beispielsweise bei einem Praktikum oder einem Ferienjob, habe ich besonders gerne übernommen? Was interessiert mich? Wie stelle ich mir meinen beruflichen Alltag vor? Arbeite ich lieber eigenständig oder im Team?

Dies stellt nur eine kleine Auswahl an Fragen dar, die sich der angehende Azubi, am besten im Rahmen einer Berufsberatung stellen sollte. Unterstützung bei diesem Prozess gibt es bei mir in Form eines individuellen Coachings – oder kostenfrei über die Agentur für Arbeit, in Beratungsgesprächen und Orientierungsseminaren.

Auch online finden sich zahlreiche Tests – Achtung, nicht alle davon sind kostenlos, nicht alle halten was sie versprechen. Einen aus meiner Sicht empfehlenswerter Test, finden Sie hier: http://www.ausbildung.de/berufscheck

 

Die Praxis kennenlernen:

Sobald man sich für ein Berufsbild interessiert, empfehle ich, möglichst einen ersten Einblick in die Berufspraxis zu bekommen, beispielsweise durch ein Praktikum oder einen Ferien-/Nebenjob. Wie sich daraus manchmal ganz unerwartet ein Berufswunsch entwickeln kann und unter Umständen sogar direkt ein Ausbildungsverhältnis entsteht, zeigt das folgende Kurzinterview mit Mohamad.

 

Hallo Mohamad. Du hast kürzlich deine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch! Bitte erzähle, welche Ausbildung du erlernt hast.

Danke für die Glückwünsche! Ich habe eine Ausbildung im Einzelhandel absolviert. Nach dem ersten Ausbildungsjahr habe ich mit der Zwischenprüfung bereits die Ausbildung zum Verkäufer abgeschlossen. Nach zwei Ausbildungsjahren habe ich die Abschlussprüfung als Kaufmann und Managementassistent im Einzelhandel mit der Note gut bestanden.

Die Besonderheit an meiner Ausbildung war, dass ich zwei Ausbildungsgänge in verkürzter Zeit absolvieren durfte und dies aufgrund meiner vorherigen Tätigkeit im Betrieb und meines Abiturs.

 

Du konntest deinen Betrieb also vor Ausbildungsbeginn bereits kennenlernen. Wie kam es dazu? Und hattest du schon immer den Wunsch Kaufmann im Einzelhandel zu werden?

Eigentlich nicht! Nach meinem nichtbestandenen Staatsexamen als Pharmazeut begann ich in meinem jetzigen Betrieb, der auf Naturkost und -kosmetik spezialisiert ist, als Aushilfe zu arbeiten. Nach einer Weile wurde mir von der Geschäftsleitung ein Ausbildungsplatz angeboten, den ich gerne angenommen habe, da mir der Umgang mit Menschen sowohl als Pharmazeut in einer Apotheke, als auch als Kaufmann im Einzelhandel, schon immer sehr wichtig war.

 

Du konntest das Berufsbild also vorab hautnah kennenlernen. Welche Vorteile hatte das in deinen Augen?

Ich kannte vor Ausbildungsbeginn bereits meinen zukünftigen Arbeitgeber, meinen Arbeitsplatz, das Aufgabenfeld eines Kaufmanns im Einzelhandel und die typischen Abläufe im Betrieb. Das habe ich als großen Vorteil empfunden. Und auch mein Arbeitgeber konnte sich vorab ein Bild von mir machen. Da ich davor studiert habe, also meinen angestrebten Beruf nur in der Theorie kennenlernen konnte, ist mir deutlich geworden, dass die Verzahnung der Theorie mit der Praxis im Betrieb eine große Stärke des dualen Systems ist. Neben dem Umgang mit den Menschen gefällt es mir besonders gut, Menschen über Fachkenntnisse der jeweiligen Branche zu informieren. Nach Abschluss der Ausbildung wurde ich von meinem Arbeitgeber übernommen.

 

Herzlichen Dank für die Beantwortung der Fragen und alles Gute!

 

Zögern Sie nicht, mich bei Fragen rund um das Thema Ausbildung zu kontaktieren.

 

- Ihre Sarah Wochelen -

 

 

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